Dingle Peninsula und Kilkee

Nach einem entspannten Weihnachtsurlaub, ich hoffe ihr habt die Feiertage alle gut überstanden und seit gut ins neue Jahr gekommen, zurück zu unsere Rundreise durch Irland. Wer sich noch erinnert, wir waren die letzen beiden Tage in Killarney (für alle anderen gerne mal unter der Rubrik „Ferne und weniger ferne Orte“ Unterkategorie „Irland“ nachschauen) und starten von dort über den Dingle Peninsula nach Kilkee.

Der Dingle Peninsula unterscheidet sich landschaftlich vom Dingle Beara (Ring of Beara) durch deutlich mehr Weidefläche, welche alle mit kleinen Hecken oder Steinmäuerchen unterteilt sind, und eine felsigere, schroffere Küstenlinie. Zum Teil führt die Staße direkt oberhalb der Klippen entlang, vorm Absturz bewahrt, nur durch ein Mäuerchen teils mit Leitplanke drauf. An der Westspitze fanden wir am Staßenrand ein kleines, privates Cafe, in dem wir in Ruhe unseren alltäglichen Kaffee bzw. für mich Kakao, da ich nur jeglichen Formen von Milchkaffe trinke und es den nicht gab (die Betreiberin war ja schließlich auch nur eine Privatfrau die in ihrer privaten Küche sehr sehr leckeren Kuchen backt und Kaffee aufschüttet und in ihrem Garten verkauft). Einen Kilometer weiter wanderten wir über eine Schafsweide an die Westspitze des Dingle Peninsula. Auf dem Rückweg liefen wir noch zu einer kleinen Bucht mit Sandstrand.Von dort führen wir nach Dingel, eine kleines, buntes Städtchen mit Hafen. Um unser Tagesziel Kilkee zu erreichen verließen wir den Dingle Peninsula an der Nordkannte und setzten mit einer Fähre über den Shannon, ein Fluss der viel breiter ist, als ich gedacht hätte. Als Rheinländerin kenne ich die Rheinfähren, kleine Boote die eine innerhalb von wenigen Minuten von der Einen zur Anderen Uferseite übersetzten. Die Fähre des Shannon fuhr zu meinem Erstaunen, jedoch knapp 20 Minuten zum anderen Ufer. Von dort war der Weg nach Kilkee nicht mehr weit. Dort angekommen fanden wir eine Ort, wunderschön an einer Bucht gelegen vor, der jedoch genauso verlassen wirkt wie er ist. An den riesigen zu Buch gerichteten Fenstern stehen mit Laken abgedeckte Sessel, keine Gardienen an den Fenstern und scheinbar auch niemand zu Hause. Insgesamt eine etwas bedrückende Stimmung, wobei in dem Pub in dem wir Abendgegessen haben ordentlich was los war.

Jetzt hab ich mich mit der Länge meines Textes schon selbst übertroffen und ihr habt noch keine einziges Bild von dem gesehen wovon ich euch berichtet haben. Da dies aber ja schließlich ein Fotoblog ist jetzt auch ein paar ausgewählte Fotos : )

Am nächsten Tag haben auch wir Kilkee verlassen und sind weiter Richtung Norden gefahren. Dorthin, wo wohl jeder Irlandtourist einmal hinfährt: zu den Cliffs of Moher.

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